Was uns erwartet - Kinder, Eltern, Öffentlichkeit

 

 

o Kinder

 

Ein Tag im Kindergarten!

 

Morgens um 7.45 Uhr stürmen Laurenz und Melissa durch die Eingangstür in die Garderobe ihrer Gruppe. Die beiden haben ihren eigenen Garderobenplatz, der mit einem Symbol gekennzeichnet ist. Sie ziehen ihre Straßenschuhe und Jacken aus und hängen diese an ihren Haken. Schnell in die Hausschuhe geschlüpft und ab geht's in den Gruppenraum. Dort geben wir uns die Hand zur Begrüßung. Laurenz entdeckt seine Freunde in der Bauecke und schließt sich ihnen sogleich an. Gemeinsam bauen sie ein Gehege für die Zootiere, die im Moment noch kunterbunt in der Bauecke verstreut liegen. Melissa ist noch etwas müde und setzt sich vorerst auf das Sofa und betrachtet ein Bilderbuch. Etwas später ertönt eine Glocke im Gruppenraum. Alle Kinder treffen sich auf einem großen Spielteppich zur Morgenrunde. Einer nach dem anderen darf von seinen Erlebnissen des Vortages erzählen und gemeinsam werden die Aktivitäten für den heutigen Tag besprochen. Die Kinder entschließen sich zu einer Bastelarbeit während der Freispielzeit. Am Ende der Morgenrunde läuft Laurenz mit seinen Jungs zurück in die Bauecke und Melissa setzt sich sogleich an den Maltisch, um dort das Fensterbild zu basteln, welches in der Morgenrunde besprochen wurde. Die Erzieherin hilft ihr dabei.Währenddessen holten Ralf und Felix ihre Taschen vom Garderobenhaken. Sie wollen Brotzeit machen (gleitende Brotzeit). Sie holen sich Teller und Tasse und setzen sich an den Brotzeittisch. Wenn sie fertig sind, werden sie alles selbständig spülen und aufräumen. Im laufe des Vormittages wird die Gruppe von der Erzieherin in zwei Gruppen aufgeteilt: Die jüngern und die älteren Kinder. Für beide Gruppen findet ein Angebot mit jeweils einer pädagogischen Fachkraft in der Kleingruppe statt z. B. Sprachförderung, Musik, mathematisch/naturwissenschaftliche Förderung, Bewegungsförderung… Die "Großen", die im letzten Jahr vor dem Schuleintritt/Übergang stehen, haben zusätzlich noch Angebote wie Zahlenland, Würzburger Trainingsprogramm, Rhythmik usw. Laurenz kommt aus dem Kleingruppenangebot zurück und merkt, dass er nun richtig Hunger hat, da er das Brotzeiten über dem Spiel in der Bauecke total vergessen hat. Gleich holt auch er seine Tasche. Die andern Kinder beginnen zwischenzeitlich – nachdem ein Kind mit einem Schellenband "Aufräumen klingeln" durfte – mit dem Aufräumen des Gruppenraumes. Die Kinder machen auch die "Dienste", zu welchen sie in dieser Woche eingeteilt sind. Felix und Ralf haben ihr Puzzle, das sie gebaut hatten schon aufgeräumt. Sie helfen der Erzieherin einen Stuhlkreis aufzustellen. Dabei zählen sie laut die Stühle, die sie schon hingestellt haben. Fünf Stühle fehlen noch, dass alle Kinder platz haben! Später sitzen alle Kinder im Stuhlkreis und hören z. B. eine Geschichte zum aktuellen Gruppenthema. Nach einem lustigen gemeinsamen Stuhlkreisspiel dürfen alle Kinder hinaus zu ihrem Garderobenplatz gehen. Dort ziehen sich alle um, um draußen im Garten zu toben und im Sand zu matschen. Dann ist der Vormittag auch schon beendet und Melissa und Laurenz werden wieder abgeholt. Felix bleibt und wird von der Erzieherin zum Mittagessen abgeholt.

 

 

o Eltern

 

Sie sind uns wichtig!

Wir sind zwar die Fachkräfte im Kindergarten, aber nur Sie kennen Ihr Kind in allen Lebenslagen! Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für Ihr Kind ein neuer "Lebensabschnitt". Lassen Sie uns an den Erfahrungen Ihres Kindes teilhaben. Wir wollen mit Ihnen an einem Strang ziehen, denn nur so können wir optimal pädagogisch und erzieherisch auf Ihr Kind im Gruppenalltag eingehen. Ebenfalls wollen auch wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dafür bieten wir Ihnen an:

• Tür- und Angelgespräche

• Elterngespräche (Termine nach Absprache)

• Elternsprechtage

• Elternabende

• Elternumfragen

Der Austausch mit Eltern ist uns sehr wichtig, deshalb finden jährlich Entwicklungsgespräche statt. Bei uns können Sie auch in Aktion treten und den Kindergarten aktiv und kreativ mitgestalten! Wichtiges Organ ist der Elternbeirat, der durch seine beratende Funktion bei wichtigen Entscheidungen wie Raumgestaltung, größere Anschaffungen, Umstrukturierungen miteinbezogen wird. Wir freuen uns über die tatkräftige Unterstützung des Elternbeirates an St. Martin, Sommerfesten, Basaren und Projekten. Auch die Gemütlichkeit kommt bei uns nicht zu kurz – in unserer Elternecke können Sie mit anderen Eltern bei einer Tasse Kaffee oder Tee Plaudern oder in den Zeitschriften blättern, die ausliegen. Ein paar Mal im Jahr treffen sich Eltern zum Elternfrühstück in unserer Eingangshalle. Dort lernen Sie andere Eltern kennen, kommen ins Gespräch wie auch beim Eltern-Kind-Basteln oder an unseren unterschiedlichen Festen z. B. Kartoffelfest mit Lagerfeuer, St. Martinsfeier, Sommerfest. Um Einblick in unsere pädagogische Arbeit zu bekommen steht ihnen die Einrichtungskonzeption zur Verfügung. Weiter dokumentieren die einzelnen Gruppen ihre Arbeit im Dokumentationsordner, der vor jeder Gruppe ausliegt. Dort können Sie alles Wichtige nachlesen!

 

 

o Öffentlichkeit

 

Wir arbeiten vernetzt

 

"Alt und Jung hält Dirlewang in Schwung" – so lautet der Schlachtruf der Dirlewanger Faschingsgesellschaft. Am Gumpigen Donnerstag ziehen alle Kinder des Kindergartens kostümiert durch Dirlewangs Straßen auf dem Weg zum Bürgermeister ins Rathaus. Dort stürmen wir das Rathaus, kürzen die Krawatte des Bürgermeisters, verleihen ihm einen Faschingsorden und feiern ein lustiges Faschingsfest. Anschließend laufen wir gut gelaunt in den Kindergarten und stärken uns mit Faschingskrapfen. Als Träger des Kindergartens übernehmen der Bürgermeister und der Marktgemeinderat eine wichtige Funktion. Wir leben eine enge Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und dem Marktgemeinderat, vertreten durch zwei Kindergartenbeauftragte, und beraten uns regelmäßig bezüglich der Weiterentwicklung unserer Einrichtung wie zum Beispiel Rahmenbedingungen, personelle Ausstattung, Raumgestaltung und Serviceleistungen.

"Ich geh mit meiner Laterne…" – die Kinder laufen mit ihren selbst gebastelten Laternen von der Kirche in den Kindergarten und singen ihre Martinslieder. Im Kindergarten stärken sie sich bei Kinderpunsch und Teigmartinsgänsen. Vorher feiern wir St. Martin mit unserem Priester oder Diakon in der Kirche. Wir pflegen engen Kontakt zu unserem Priester/Diakon. Zu Kirchenfesten wie St. Martin, Weihnachten und Ostern gestalten wir gemeinsame Gottesdienste. Außerdem besuchen wir die Kirche um z. B. den Erntedankaltar zu betrachten.

Vereine und Institutionen

Erntedank – die Tigergruppe hat sich das Thema "Brot" vorgenommen. Deshalb besuchen sie den örtlichen Bäcker und die Kinder dürfen in einer richtigen Backstube ihre Brötchen backen. Die Hasen- und Entengruppe haben sich zur gleichen Zeit den "Apfel" zum Thema gemacht und sammeln die abgefallenen Äpfel des Apfelbaumes im Garten des Kindergartens, um diese zur nahe gelegenen Mosterei zu bringen. Dort wird ihnen gezeigt, wie Apfelsaft hergestellt wird und sie dürfen ihren eigenen Apfelsaft mitnehmen und natürlich auch trinken. Zur Weihnachtszeit duftet das ganze Haus nach Plätzchen. – Der Weihnachtsmarkt steht vor der Tür! Gemeinsam mit den Vereinen unseres Dorfes gestalten wir jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt. Der Erlös wird immer für einen guten Zweck verwendet. Im Fasching besucht uns der örtliche Faschingsverein mit seinem aktuellen Prinzenpaar und der Garde, sowie der Minigarde. Sie führen den Kindergartenkinder ihre tollen Tänzen vor und feiern anschließend mit uns eine große Faschingsparty. Für alltägliche Besorgungen steht uns ein Lebensmittelmarkt im Ort zur Verfügung. Dort erledigen wir – wenn möglich mit den Kindern – unsere Einkäufe, wenn wir z. B. backen wollen und dafür die Zutaten benötigen. Das ein oder andere Mal bekommen die auch "süße" Überraschungen (Süßigkeitenspende) vom Inhaber des Lebensmittelmarktes.

Weiter arbeiten wir mit folgenden Institutionen zusammen:

Bezirk Schwaben: Förderungen, Integration von Kindern mit Behinderung...

Landratsamt Unterallgäu Kreisjugendamt/Fachberatung: fachliche Fragen und Informationen, Neuerungen...

Gesundheitsamt: Meldepflichtige Krankheiten, Schuleingangsuntersuchungen, Seh- und Hörtest vor Schulbeginn...

Ärzte: Austausch z. B. auf Wunsch der Eltern wegen Absprache von Fördermöglichkeiten

Schulen/Fachschulen/Fachakademie für Sozialpädagogik: Betreuung der Praktikanten